






Calcium für die strukturelle und physiologische Stabilität der Pflanzen und ihrer Früchte maßgeblich verantwortlich. Der Bedarf in Pflanze und Frucht ist kulturabhängig sehr unterschiedlichen. Calcium wird in Blättern und besonders in Früchten fixiert und nicht verlagert. Calcium ist nicht gleich Calcium.
Bor ist ein wichtiger Partner zur Aufnahme und Transport von Calcium. Es fördert die Fruchtbarkeit ist beteiligt am Zellwachstum und dem Energietransport innerhalb der Pflanze zu den Früchten. Genauso wie Calcium wird es nicht verlagert, kann aber in Knospen „eingelagert“ werden.
Magnesium ist der zentrale Nährstoff im Chlorophyll. Es ist maßgeblich an der Verlagerung der Assimilate innerhalb Pflanze beteiligt. Es ist außerdem zentral an der Bildung der Pektinbrücken der Zellwände beteiligt. Magnesium ist direkter Gegenspieler zum Calcium bei der Stabilisierung der Zellwände.
Mangan ist neben Magnesium zentral an der Chlorophyll- und Hormonbildung beteiligt. Damit hat es direkten Einfluss auf die Photosynthese und somit auch auf die Vitaminsynthese. Auch Mangan verlagert sich wie Calcium und Bor nur sehr schlecht in der Pflanze. Mangan ist für die (grüne) Grundfarbe der Äpfel zuständig.
Zink ist ein weiterer Nährstoff, der an der Chlorophyllbildung beteiligt ist. Weiterhin ist es Aktivator für Enzyme zur Eiweißproduktion. Eine gute Versorgung kann Umweltstress reduzieren. Zink steht in direkter Konkurrenz zu Phosphor. Gut phosphorversorte Pflanzen können daher unter Zinkmangel leiden.
Silizium ist nicht essentiell für die Obst- und Gemüsekulturen. Silizium kann aber von den Pflanzen aufgenommen werden, ist aber wie Calcium schlecht beweglich, und hat dann Einfluss auf die Stabilität der Zellstrukturen durch die Einlagerung als Kieselsäure. Dadurch entsteht in den Pflanzen eine „mechanisches Abwehrsystem“ gegenüber Pilzen und möglicherweise auch Insekten.




Stickstoff ist wichtigster Bestandteil zur Bildung und strukturellem Aufbau von Chlorophyll. Es ist Basis der Aminosäuren und damit der Proteine. Stickstoff ist beteiligt an der ATP-Synthese und somit am Energiehaushalt. Stickstoff, Phosphor und Kalium sind die Basis der gesamten Nährstoffversorgung.
Phosphor ist innerhalb der DNA/RNA das wichtigstes Strukturelement. Es ist zudem Energielieferant für den Nährstofftransport durch die Zellwände und fördert die Wurzel- und Blütenbildung und die Samenanlage. Phosphate, besonders Monophosphate fördern die rote Deckfarbe und die Ausfärbung allgemein.
Kalium ist neben Stickstoff und Phosphor als Hauptnährstoff ein wichtiger Baustein der pflanzeneigenen Proteine, Kohlenhydrate, Aminosäuren und der Chlorophyllbildung. In Verbindung mit den Hauptnährstoffen fördert Kalium die Kältetoleranz und den Qualität von Blatt- und Blütenknospen. Hohe Kaliumgehalte fördern die Reife der Früchte.
Schwefel ist eine wichtige Grundlage für die Produktion pflanzeneigener Aminosäuren. Mehr als 90% des aufgenommenen Schwefels werden in den Aminosäuren Methionin und Cystein gebunden. Cystein wiederum wird aus Methionin gebildet und steuert in den Pflanzen verschieden Abwehrmechanismen, weshalb einer Schwefeldüngung auch eine Stärkung der Pflanze nachgesagt wird. Grundsätzlich legt der Schwefel die Grundlage für einen gesunden und kräftigen Austrieb von Blüten- und Blattknospen. Schwefelmangel kann bei besonders trockenen Vegetationsabschnitten vorkommen und grundsätzlich bringen aber viele Pflanzenschutz- und Düngemittel genug Schwefel mit.















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